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Editorial Ausgabe 3/2016: Ein Blick auf eine Welt, die man nicht versteht…


Katja Dümpert

Früh morgens um 5:30 Uhr. „B5 aktuell“, der bayerische Nachrichtensender weckt mich mit den neuesten Meldungen rund um die Welt. Ja, ich starte gerne mit Nachrichten in den Tag. Aber seit Wochen merke ich, dass Negativschlagzeilen sich anhäufen wie die Aufgaben meiner „To do“- Liste auf dem Schreibtisch. Trotzdem schalte ich ein und muss mich mit der Aufrüstung in Osteuropa, mit den grausamen Terroranschlägen in nächster Nähe, mit dem Putsch in der Türkei und dem Amoklauf in München emotional auseinandersetzen. Es bietet sich ein Blick auf eine Welt, die man nicht mehr versteht. Fast schon verschwunden und von den Schreckensmeldungen wirr überdeckt, ist die Aufmerksamkeit für die Folgen des Brexit-Votums. Doch der internationale Währungsfond (IWF) rüttelt die Weltgemeinschaft wieder wach. In seiner aktuellen Prognose warnt der IWF jetzt davor, dass sich das Wirtschaftswachstum in den Industrienationen im kommenden Jahr halbieren könnte, sollte „falsch“ auf den Brexit-Schock reagiert werden. Der Brexit habe „Sand ins Getriebe“ gestreut, warnen IWF-Chefökonomen bei der Präsentation der neuen Zahlen. Das gedämpfte Verbrauchervertrauen und ein möglicher Domino-Effekt anderer Länder werfen weitere Fragezeichen auf. Letztendlich stehen hinter der Brexit-Debatte die Frage nach dem Für und Wider einer starken Europäischen Union und das Zurückfallen Europas in nationalstaatliches Denken.

Joachim Kalsdorf (AFAG Messen und Ausstellungen), Jochen Kress (Mapal), Wilfried Schäfer (VDW) uns Wilfried Saxler (FDPW) verraten uns dazu ihre Sicht auf das Brexit-Votum in „Nachgefragt“ auf den Seiten 94-96.

Inmitten aller „bad news“ gibt es sie aber doch: Die guten Nachrichten. So hat Neher beispielsweise im Rahmen der Mittelstandspreis-Verleihung „für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg“ die Urkunde in der Kategorie „Sozial engagiert“ in Empfang genommen (S. 88) und außerdem eine Spende ans Kinderhospiz getätigt (S. 77). Und auch Diplom-Maschinenbauingenieur Markus Müller von Almü (S. 48) lässt sich gerne an Eigenschaften wie Aufrichtigkeit, Wertschätzung, Fairness und Respekt messen, selbst wenn diese Tugenden gerade im Wirtschaftsleben eher antiquiert daherkommen.

Und wie steht es mit der deutschen Wirtschaft? Unbeirrt und aller Eskalationsmeldungen zum Trotz setzt sie ihren Wachstumskurs wie ein Schwerlastschiff arglos fort. Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt erfreulicherweise weiterhin stabiles Wachstum zum Beginn des dritten Quartals. Geld gibt es quasi (fast) zum Nulltarif – die Investitionsbereitschaft ist daher nach wie vor ungebremst.

Auf ungetrübte Investitionsbereitschaft hoffen auch die 1.350 Aussteller der AMB in Stuttgart, die ihre Innovationen und Weiterentwicklungen auf der internationalen Ausstellung für Metallverarbeitung vom 13.-17.09. stolz präsentieren. Einen kleinen Vorgeschmack finden Sie bereits in dieser Ausgabe von DIAMOND BUSINESS.

Viel Freude beim Lesen

Ihre

Ihre Katja Dümpert

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