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Wir von Diamond BUSINESS

wenden uns mit dieser Zeitschrift seit 2002 vierteljährlich an Anwender und Hersteller von Diamant- und cBN-Werkzeugen. Wir berichten über angewandte Werkzeugtechnologien, Fertigungsprozesse und Verfahren sowie die hierfür eingesetzten Maschinen und Halbzeuge. Auch Dienstleister und Zulieferer von Komponenten schätzen unsere branchenspezifischen Berichte über den Einsatz von superharten Schneid- und Schleifstoffen. Mit einem breiten Informationsspektrum wenden wir uns an Führungskräfte in Produktion, Forschung und Management.

Kompetente Autoren aus Hochschulen und Industrieunternehmen berichten über Innovationen, Tests und Trends.

Das Magazin

Unsere Leser erhalten nützliche Informationen und umsetzbare Ergebnisse an die Hand. Aus dem ganzen Spektrum der Diamant- und cBN- Anwendungen konzentrieren wir uns auf die Präzisionsbearbeitung. Der Bereich Bau und Naturstein wird bewusst ausgeklammert, da er eine völlig andere Leserschaft anspricht. Anwender von Diamant und cubischem Bornitrid für die Zerspanung, das Schleifen und Polieren, sowie das Abrichten erhalten Einblicke in neueste Entwicklungen und technologische Erkenntnisse. Hersteller von Werkzeugen und Maschinen berichten über neue Produkte und innovative Fertigungsmethoden.

Hochschulen und Forschungsanstalten nutzen unser Forum als Sprachrohr um Trends und wissenschaftliche Analysen zu proklamieren. Firmen setzen die Berichte zur internen Schulung von Mitarbeitern ein.

Thilo Michal

Chancen reich, Chancen gleich...


der große Roman „The Great Gatsby“ des amerikanischen Erfolgsautors F. Scott Fitzgerald beginnt mit dem Satz: „Bedenke, dass es andere gibt, die niemals deine Chancen hatten...“ In diesen Tagen mögen sich zwar manche Erfolg verwöhnte deutsche Werkzeug- oder Maschinenbau-Abteilungen zurücklehnen, während andernorts ums wirtschaftliche Überleben gekämpft wird. In Italien hat sich ein neuer Regierungschef eigens mit einer Roadshow auf den Weg gemacht, um international die Zahlungsfähig- und Reformwilligkeit seines Landes zu unterstreichen. Die Maschinen- und Werkzeugbau-Spezialisten dort sehen sich ob hoher Wettbewerbsfähigkeit unverschuldet in einen Abwärts-Strudel gezogen. Hierzulande ist es anders: Die Verführungen, sich auf dem Erreichten auszuruhen sind groß: Im Frühjahr wird sich die Grindtec als Weltleitmesse der Schleiftechnologie austesten (S. 54), die Voranmeldungen und Flächenzahlen schon ein Quartal vor der Messe belegen dieses Selbstvertrauen. Ein Unternehmen, das in der Lage ist Bohrungen in CFK in H8 Qualität im Aerospace- Bereich prozesssicher zu realisieren (S. 16) und ein Unternehmen, das durch Erfindergeist neue Medizintechnik-Schleifkörper in den Markt bringt (S. 24) sind nur zwei Beispiele, die den aktuellen Schub der Branche unterstreichen. Die engagierte Forschung (Seiten 6, 26, 34, 42 ) tut ihren Teil hinzu, das Know-how vor Ort zu intensivieren. Die Chancen in Deutschland stehen gut – aber wie auch schon der Romancier F. Scott Fitzgerald wusste, sind sie nicht zementiert. Waches, rasches und agiles Handeln wird auch 2012* vonnöten sein, um die aktuelle Wettbewerbsfähigkeit auszubauen oder zu halten. Die Stunde ist günstig, die Branche ist gut aufgestellt, die Unternehmen sind gut geführt, doch auch die anderen werden 2012 ihre Chancen nutzen wollen und sich mit frischem Kapital und wachem Geist selbst neu zu erfinden. Es hat nicht jeder die gleichen Chancen – aber nur der, der seine Chancen nutzt, kann als Gewinner durchs Ziel gehen. Viel Erfolg in 2012!

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