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Artikel mit den Schlüsselbegriffen SCHMIERMITTEL

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Christoph Birenbaum, Timo Boje, Jochen Burkhardt
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Deutschland

Kreissägewerkzeuge mit integrierter Kühlschmierstoffzuführung

Abbildungen: Fraunhofer IPA
Abbildungen: Fraunhofer IPA

Die innere Kühlschmierstoffzuführung wird bei spanenden Bearbeitungsverfahren wie Drehen, Bohren und Fräsen zur Steigerung der Produktivität und Prozesssicherheit eingesetzt. Vorteile wie beispielsweise höhere Schnittgeschwindigkeiten und längere Werkzeugstandzeiten ergeben sich insbesondere bei schwer zerspanbaren Werkstoffen. Ein neuer Ansatz sorgt dafür, dass künftig auch Kreissägeprozesse von den Vorteilen der inneren Kühlschmierstoffzuführung profitieren können.

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Ulrich Klink, Martin Dellin
iht – Innovative Hon-Technologie
Deutschland

Kühlkonzepte beim Honen

Abbildungen: iht
Abbildungen: iht

Um Qualität und Wirtschaftlichkeit beim Feinbearbeitungsverfahren Honen sicherzustellen, ist der Einsatz von Kühlschmierstoffen nach heutigem Stand der Technik notwendig. Trockenbearbeitungen wie bei spanenden Verfahren mit definierter Schneide sind beim Honen zumindest in größerem Umfang nicht bekannt. In längerer Vergangenheit ist allerdings ein Bedarfsfall und zwar das Trockenhonen der Bohrungen in Weichblechpaketen von Statoren dokumentiert. In diesem Fall machte die Bauteilfunktion zwangsläufig eine Trockenbearbeitung teilespezifisch notwendig. Über mehrere Einspindelanlagen wurde der Serienbetrieb gesichert. Die Bearbeitung erfolgte mit konventionellen Honleisten, wobei der Materialabtrag und der Honleistenabrieb über Vakuumpumpen abgesaugt wurden (Gehring Arbeitsberichte). Bei diesem Sonderfall ist es zumindest bis heute geblieben.

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Michael Schneeweiß, Jan Glühmann, Hans-Jürgen Schlindwein
Westsächsische Hochschule Zwickau Fakultät Automobil- und Maschinenbau Institut für Produktionstechnik IfP
Deutschland

Kühlschmierstoffe verbessern die Zerspanung von Faserverbundkunststoffen

Abbildungen: IfP
Abbildungen: IfP

Der Einsatz geeigneter Emulsionen als Kühlschmierstoff bei der Bearbeitung von Faserverbundkunststoffen wie CFK oder GFK zeigt deutliche Vorteile gegenüber der bisher etablierten Trockenbearbeitung. Dabei kann nicht nur der Werkzeugverschleiß deutlich reduziert, sondern ebenfalls die Bauteilqualität gesteigert werden. Kritische Defekte wie Schichtablösungen, Faserausrisse oder aber -überstände werden vermieden bzw. treten diese erst nach erheblich längeren Bearbeitungszeiten auf. Weiterhin ergeben sich positive Effekte hinsichtlich Gesundheitsschutz und Maschinensicherheit.

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Ekrem Özkaya, Sebastian Michel, Dirk Biermann
Institut für Spanende Fertigung Technische Universität Dortmund
Deutschland

Strömungsanalyse der Kühlschmierstoffverteilung in der Kontaktzone beim Wendeltiefbohren

Abbildungen: ISF

Beim Wendeltiefbohren erfolgt die Zufuhr des Kühlschmierstoffes über zwei innere Kühlkanäle, die gewährleisten sollen, dass der Kühlschmierstoff möglichst nah an die Schneiden herangeführt werden kann, um so den thermischen und mechanischen Belastungen entgegenzuwirken. Für die Untersuchung der Kühlschmierstoffverteilung wurde in diesem Beitrag die Computational Fluid Dynamics (CFD)-Simulation eingesetzt und die numerischen Ergebnisse der Strömungsverhältnisse mit Ergebnissen aus experimentellen Versuchen validiert. Für die Versuche wurde die am Institut für Spanende Fertigung (ISF) der Technischen Universität Dortmund entwickelte Methode der Hochgeschwindigkeitsspanbildungsanalyse eingesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kühlschmierstoff-Strömung abgelenkt wird und der Kühlschmierstoff kaum an die Schneiden des Wendeltiefbohrers herangeführt wird.