• Firma: Gühring KG
  • Land: Deutschland
  • Artikel vom: 16 September 2014
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  • Artikel Nummer: 048-024-d
  • Kategorie(n): Zerspanen, WERKZEUG ANWENDUNGEN
  • Gühring setzt verstärkt auf PKD-Werkzeuge

    In ihrer Verschleißfestigkeit und Schärfe sind sie kaum zu übertreffen: PKD- und cBN-Werkzeuge garantieren lange Standzeiten, effiziente Schnittdaten, kurze Taktzeiten, hohe Vorschubgeschwindigkeiten und können mehrere Werkzeuge in sich vereinen und so den Fertigungsprozess erheblich verkürzen – ein paar junge Bearbeitungsbeispiele:

    Zylinderkopfbearbeitung: der Stufeninjektorbohrer

    Bohrungen, die mehrere Werkzeugdurchmesser erfordern, wurden bisher zeit- und kostenintensiv nacheinander mit verschiedenen Werkzeugen bearbeitet. Und Kombiwerkzeuge scheitern oft an den unterschiedlich großen Spänen.

    Nicht so der mehrstufige Injektorbohrer, behauptet Gühring: Er sorgt mit seinen versetzten Nuten für einen reibungslosen und sicheren Abtransport der Späne. Die besondere Schneidengeometrie des Injektorbohrers in Kombination mit versetzten Span-Nuten verhindert, dass große langsame Späne, kleine schnellere Späne behindern. Ein Verstopfen der Nut und ein daraus resultierender Bruch des Werkzeugs könne nach Herstellerangaben so abgewendet werden, für eine prozesssichere Zerspanung in der Zylinderkopf-Bearbeitung.

    PKD-HPC Wechselkopffräser

    Bei herkömmlichen einteiligen Fräsköpfen muss, der starken Abnutzung wegen, nach einiger Zeit der komplette Fräser ausgetauscht werden. Der modulare Wechselkopffräser von Gühring hingegen besteht aus einem Schneidkranz und einem „raffinierten“ Spannfutter. In Sekunden kann der Fräser mit einem neuen Schneidkranz bestückt werden. Axial und radial justierbar, verspricht der Wechselkopffräser einen präzisen Rundlauf. Seine außergewöhnlichen technischen Details wie Spanleit-Elemente, radialer Kühlmittelaustritt und 10-mal nachschleifbare PKD-Schneiden ermöglichen hohe Produktivität bei geringen Investitionskosten. Dank hoher Zerspanungsgeschwindigkeit würde die Bearbeitungsdauer erheblich reduziert.

    Wasserstopfenbohrer

    Bei der Bearbeitung von Zylinderköpfen und Zylinderkurbelgehäusen in der Automobilindustrie sind die Anforderungen an Präzision und Sauberkeit hoch. Insbesondere bei Verschlussbohrungen, auch Wasserstopfenbohrungen genannt, ist es von entscheidender Bedeutung, dass keine Späne ins Innere des Bauteils gelangen. Die speziell geformten Keile und die optimale Kühlung des Wasserstopfenbohrers von Gühring sorgen dafür, dass entstehende Späne gerollt und durch den Gegendruck des Kühlmittels aus dem Werkstück gepresst werden können. Eine starke Verunreinigung des Zylinderkopfs würde so verhindert.

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