Alle Artikel aus dem Bereich "Polieren-Finishen-Feinstbearbeitung":

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Dirk Biermann Sebastian Goeke und Wolfgang Tillmann
Deutschland

Feinbearbeitung hochharter Verschleißschutzschichten durch Microfinishen

Feinbearbeitung hochharter Verschleißschutzschichten durch Microfinishen

Thermisch gespritzte Schichten auf Wolframkarbid-Basis werden zunehmend als Ersatz von Hartchromschichten für den Verschleißschutz eingesetzt. Typische Anwendungsgebiete für derartige Beschichtungen sind Turbinen, Fahrwerke von Flugzeugen, Verbrennungsmotoren und Hydraulikmodule [1]. Das HVOF-Verfahren (High-Velocity-Oxygen-Fuel) als thermischer Beschichtungsprozess zeichnet sich durch eine hohe Pulverpartikelgeschwindigkeit aus, die eine hohe Schichtadhäsion, eine hohe Härte sowie eine geringe Porosität der Schicht ermöglicht [2-5].

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Karl-Heinz Richber
Deutschland

Flexibilität und Qualität auf einen Nenner gebracht: Superfinish in Wälzlagern

Flexibilität und Qualität auf einen Nenner gebracht: Superfinish in Wälzlagern

Sie begegnen uns überall und funktionieren doch häufig im Verborgenen: Moderne Kugel- und Rollenlager, zusammenfassend als Wälzlager bezeichnet, gehören zu den Hidden Champions unserer Zeit. Reduzierter Energieverbrauch, Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit überall dort, wo sich etwas dreht: so könnte man die Anforderungen der Anwender zusammenfassen.

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Bahman Azarhoushang, Taghi Tawakoli, Nima Jandaghi
Deutschland

Band- und Stein-Superfinishig von zylindrischen Präzisionsbauteilen

Band- und Stein-Superfinishig von zylindrischen Präzisionsbauteilen

Der Superfinish-Prozess zählt nach DIN 8589 T.14 zur Familie des Spanens mit geometrisch unbestimmter Schneide, auch Kurzhubhonen genannt (Abb. 1) [Denn 89]. Eine Besonderheit dieses Verfahrens liegt darin, dass durch sich überlagernde Bewegungen von Werkzeug und Werkstück ein Kreuzschliffmuster erzeugt wird, mit dem zum einen besonders ebene oder sphärisch exakte Oberflächen geschaffen, zum anderen hervorragende tribologische Eigenschaften erzielt werden können [Töns 87, Köni 86].

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Deutschland

Schärfen von CVD-Diamantschleifbelägen

Schärfen von CVD-Diamantschleifbelägen

CVD-Diamantschleifbeläge werden seit einigen Jahren als hochverschleißfeste Alternative zu feinstkörnigen gebundenen Diamantschleifbelägen erprobt. Neue Forschungsergebnisse zeigen, wie sich die prinzipiell einschichtigen CVD-Diamantschleifwerkzeuge durch Nachbeschichtung schärfen lassen, so dass sie mehrfach zum Einsatz kommen können.

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Deutschland

Mikrostrukturierung von Präzisionswerkzeugschneiden vor und nach der Hartstoffbeschichtung: Verfahren – Effekte – Ergebnisse

Mikrostrukturierung von Präzisionswerkzeugschneiden vor und nach der Hartstoffbeschichtung: Verfahren – Effekte – Ergebnisse

In Verbindung mit der effizienten Bearbeitung neu- und weiterentwickelter Werkstoffe wird der Einsatz aufgabenangepasster Schneidstoffe, Geometrien und Beschichtungen auch künftig Gegenstand von Forschung, Entwicklung und Umsetzung in umweltschonenden und energieeffizienten Fertigungsprozessen sein.

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Kugler GmbH
Deutschland

Diamantzerspanende Fertigung von optischen Flächen direkt auf Glas oder Stahl

Diamantzerspanende Fertigung von optischen Flächen direkt auf Glas oder Stahl

Als einer der weltweit ersten Lohnfertiger sei Kugler in der Lage, Glas oder Stahl in optischer Qualität zu bearbeiten. Das teilte das Unternehmen jüngst der Presse mit. Eine brandaktuelle Bearbeitungsmethode ermögliche die wirtschaftliche Fertigung von formhaltigen optischen Flächen auf Glas (BK7) und gehärteten Materialien, wie z.B. Werkzeugstahl (Stavax) oder Wolframkarbid, in fast beliebiger Bauteilgröße.

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Josquin Pfaff, Maximilain Warhanek, Paul Butler-Smith, Konrad Wegener
ETH Zürich – Institut für Werkzeug- maschinen und Fertigung (IWF)
Schweiz

DIPLAT: Ultrakurzpulslaserbearbeitung von Diamantwerkzeugen

Abbildungen (ETH Zürich/IWF)
Abbildungen (ETH Zürich/IWF)

Neben der klassischen Synthese bei hohem Druck und hoher Temperatur hat sich die Abscheidung von polykristallinem CVD-Dickschichtdiamant oder monokristallinem Diamant (MKD) aus der Gasphase als Herstellungsverfahren bereits seit Jahren fest etabliert. Ein neues Konzept verbindet die Skalierungsvorteile der Gasphasenabscheidung mit dem Einkristallwachstum und ermöglicht so erstmals MKD von exzellenter Homogenität für Schneidkanten mit Längen von über 20 mm. Wichtige Eigenschaften der Kristalle wie Transparenz oder elektrische Leitfähigkeit lassen sich über weite Bereiche kontrolliert einstellen.

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Heike Kitzig, Bahman Azarhoushang, Rolf Rinderknecht
Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung Hochschule Furtwangen
Deutschland

Einsparung von Schleif- und Polier- vorgängen durch den Einsatz neuartiger Schleifwerkzeuge

Einsparung von Schleif- und Polier- vorgängen durch den Einsatz neuartiger Schleifwerkzeuge

Schleifen und Polieren sind Verfahren der Feinstbearbeitung, stehen meist am Ende einer Wertschöpfungskette und werden aus Kostengründen nur angewandt, wenn die Funktion des Endproduktes dies erfordert. Damit besteht grundsätzlich ein erhöhter wirtschaftlicher Zwang zur Rationalisierung. Beide Prozesse sind aufgrund der komplexen Wirkzusammenhänge (Bauteil, Werkzeug, Maschine, Verfahrens- parameter) in vielen Fällen nur durch hochqualifiziertes Personal ausführbar und unterliegen steigenden Anforderungen an die Umweltverträglichkeit.

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Dirk Biermann, Timo Bathe, Michael Kansteiner, Sebastian Goeke
c/o Institut für Spanende Fertigung Technische Universität Dortmund
Deutschland

Entwicklungen zur Leistungssteigerung tribologisch beanspruchter Bauteile durch Oberflächenfeinstbearbeitung

Entwicklungen zur Leistungssteigerung  tribologisch beanspruchter Bauteile  durch Oberflächenfeinstbearbeitung

Die gezielte Strukturierung tribologisch beanspruchter Funktionsflächen durch Honen und Finishen stellt eine effiziente Möglichkeit zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Lebensdauer hoch beanspruchter Bauteile dar. Der Honprozess bietet vielfältige Möglichkeiten die Oberflächentopographie und einzelne Materialanteilskenngrößen spezifisch einzustellen. Am Institut für Spanende Fertigung (ISF) der TU Dortmund werden insbesondere zum Kurzhubhonen mit Finishbändern, auch Bandfinishen, Microfinishen oder Superfinishen genannt, diverse Ansätze verfolgt, um die Leistungsfähigkeit von Bauteilen und Werkzeugen über die eigentliche Oberflächenstrukturierung hinausgehend zu steigern.

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Eckart Uhlmann, Dirk Oberschmidt, Julian Polte, Mitchel Polte, Sebastian Guhde
Technische Universität Berlin
Deutschland

Glattdrücken von X32CrMoV5-1 mit mono-kristallinen Diamantwerkzeugen und translatorischer Werkstückbewegung

Glattdrücken von X32CrMoV5-1  mit  mono-kristallinen Diamantwerkzeugen  und translatorischer Werkstückbewegung
Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) führte Untersuchungen an X32CrMoV5-1 mit translatorischer Werkstückbewegung mit verschiedenen Glättwerkzeugen mit Sphären aus monokristallinem Diamant der Firma Mössner GmbH Diamantwerkzeuge durch. Das Werkzeugkonzept orientiert sich dabei an den aktuellen Herausforderungen beim Werkzeug- und Formenbau. Im Beitrag sind das Werkzeugkonzept und der Versuchsaufbau dargestellt. Darüber hinaus wird die Oberflächenrauheit in Abhängigkeit der seitlichen Zustellung und die erreichbare Vickershärte in Abhängigkeit der Zustelltiefe nach dem Glätten ausgewertet.
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Microdiamant AG
Microdiamant AG
Schweiz

Gut formuliert

Gut formuliert

Splendis ist die neue Generation von Diamantsuspensionen mit einem attraktiven Preis- Leistungsverhältnis für kleine und mittelgroße Volumen, so der Hersteller Microdiamant.

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Daniel Berger, Kai Rickens, Oltmann Riemer, Ekkard Brinksmeier
Labor für Mikrozerspanung (LFM) Universität Bremen
Deutschland

Neuartiges Werkzeugkonzept für verschleißfeste Diamantschleifscheiben

Neuartiges Werkzeugkonzept für verschleißfeste Diamantschleifscheiben

Bauteile mit optischen Funktionen stellen hohe Anforderungen bezüglich der erreichbaren Oberflächenrauheit, wobei optische Oberflächen typischerweise durch Polierprozesse erreicht werden, die jedoch zumeist aufwändig und langwierig sind. Das Ultrapräzisionsschleifen gewinnt daher in der Optikindustrie kontinuierlich an Bedeutung, denn je besser der vorhergehende Schleifprozess in Bezug auf die erreichbare Oberflächengüte ist, desto geringer fallen die Polierzeiten aus. Schleifend erzeugte Oberflächenrauheiten in optischer Qualität können an sprödharten Werkstoffen vor allem durch feinkörnige, kunstharzgebundene Diamantschleifscheiben erreicht werden. Diese Werkzeuge sind gekennzeichnet durch einen hohen Werkzeugverschleiß, sodass die Abrichtintervalle sehr kurz ausfallen, was wiederum zu hohen Nebenzeiten und somit steigenden Bearbeitungskosten führt. Der Einsatz von grobkörnigen, metallisch gebundenen Diamantschleifscheiben für das Ultrapräzisionsschleifen wird durch spezielle Abrichttechnologien möglich und kann in diesem Zusammenhang zu deutlich geringerem Werkzeugverschleiß führen [1,  2].

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Michael Schneeweiß, Jan Glühmann
Institut für Produktionstechnik IfP an der Westsächsischen Hochschule Zwickau
Deutschland

Schwingungsüberlagerte Endbearbeitung zur Lebensdauersteigerung

Schwingungsüberlagerte Endbearbeitung  zur Lebensdauersteigerung
Insbesondere an dynamisch hochbelasteten Bauteilen, kann eine Lebensdauersteigerung durch die schwingungsüberlagerte – ultraschallunterstützte – Endbearbeitung erzielt werden. Eine Kombination aus gezieltem Glätten und Verfestigen ermöglicht die Steigerung ertragbarer Spannungen in kritischen Bauteilbereichen, so dass die Einsatzsicherheit verbessert und Leichtbaubestrebungen unterstützt werden. An geeigneten Probekörpern, die den Typenvertreter Kurbelwelle simulierten, konnte durch die schwingungsüberlagerte Endbearbeitung eine Steigerung der ertragbaren Lastwechselzahl bis Probenbruch um den Faktor 2,6 erreicht werden.
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Mario Pohl
Zentrum für Optische Technologien - Aalen University
Deutschland

Simulation von mid-spatials aus dem Schleifprozess

Simulation von mid-spatials aus dem Schleifprozess

Mittelfrequenzfehler bzw. mid-spatial frequency Fehler (MSF-Fehler) sind ein bekanntes Problem bei der Herstellung optischer Komponenten und treten besonders bei Schleifprozessen auf. Fehler in diesem Bereich sind schwer zu korrigieren und gestalten es sehr aufwändig, die spezifizierte Oberflächenqualität zu erreichen. Aus diesem Grund existiert eine Vielzahl verschiedener Strategien, um die Entstehung von MSF-Fehlern zu vermeiden [1][2][3]. Dieser Artikel beschreibt einen neuen Ansatz, um die Entstehung von MSF-Fehlern zu vermeiden bzw. zu kontrollieren.

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Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG
Deutschland

Supfina präsentiert neue Planfinish-Serie Face

Supfina präsentiert neue Planfinish-Serie Face

Superfinish mit Supfina bringt gute Ergebnisse. Das wissen weltweit tausende professionelle Anwender, die seit vielen Jahren erfolgreich die Superfinish-Verfahren und -Maschinen von Supfina einsetzen. Dieses Know-how bietet Supfina auch im Bereich der anspruchsvollen Planfinishbearbeitung an – mit einer konsequenten Neuentwicklung.

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