• Artikel vom: 27 März 2013
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  • Kategorie(n): Werkzeuge nach Schneidstoffen
  • Schlüsselbegriffe: cBN, HSC-Zerspanung, Standzeiterhöhung
  • Weitere Standzeiterhöhung ist realisierbar

    Weitere Standzeiterhöhung ist realisierbar
    Weitere Standzeiterhöhung ist realisierbar
    Weitere Standzeiterhöhung ist realisierbar

    Werkzeuganwender wünschen sich hochwertige Produkte, die Arbeitsabläufe optimieren und Kosten senken. Mit einem neuen Angebot an cBN- und PKD-Wendeplatten bietet Kempf dies an. Die Wendeplatten bearbeiten schnell und prozesssicher Stahl, Aluminium und Kupfer.

    cBN für die Hartbearbeitung und HSC-Zerspanung

    Mit 14 verschiedenen mehrfach eckenbestückten oder massiven cBN-Wendeplattentypen liefert Kempf ab Werkslager für viele Anwendungen Werkzeuge. Abhängig vom Typ sind die Wendeplatten mit verschiedenen Eckradien sowie in zwei cBN-Qualitäten erhältlich: cBN1 bietet eine hohe Schlagfestigkeit und ist für die Hartbearbeitung geeignet. cBN2 hat einen besonders hohen cBN-Gehalt und kommt vor allem bei der HSC-Zerspanung zum Einsatz. Mit der Auswahlmöglichkeit unter vier verschiedenen Schneidkanten deckt das Angebot ein breites Spektrum ab, berichtet das Unternehmen. Typ F mit scharfkantiger Schneidkante wird hauptsächlich in der Zerspanung von Werkstoffen, die zu Sprödbruch oder Kaltverfestigung neigen, verwendet. Bei der gefasten Schneidkante Typ T können Fasenwinkel und -größe bei Bedarf auf die Anwendung abgestimmt werden. Die gefaste und gebürstete Schneidkante Typ S bringt höchste Schneidkantenstabilität mit. Bei optimierten Bearbeitungsprozessen liefert sie oftmals bessere Ergebnisse als eine ungebürstete Variante. Typ E mit gebürsteter Schneidkante ist hervorragend für glatte, nicht unterbrochene Schnitte in der Schlichtbearbeitung von gehärteten Stählen geeignet.

    In der Praxis zeigt sich die Qualität der cBN-Wendeplatten: Bei der trockenen Längsdreh-Bearbeitung (nicht unterbrochener Schnitt) eines Ritzelgehäuses aus Edelstahl AiSi 9320 mit einer Härte von 60 HRc (Schnittgeschwindigkeit 90 m/min; Vorschub 0,08 mm/U; Schnitttiefe 0,25 mm) hielt das Kempf-Werkzeug (cBN 1) doppelt solange wie sein Wettbewerber. Auch bei der Längsdreh-Bearbeitung mit unterbrochenem Schnitt (Schnittgeschwindigkeit 340 m/min; Vorschub 0,08 mm/U; Schnitttiefe 0,25 mm) eines Gehäuses mit 60 HRC konnte sich die Kempf cBN-Wendeplatte CNMA332 mit rund 2,5-fach höherer Standzeit deutlich von der Konkurrenz abheben.

    NE-Metalle sicher bearbeiten

    „Zudem bieten wir unseren Kunden vier verschiedene PKD-Wendeplattentypen für die Bearbeitung von NE-Metallen in unterschiedlichen Ausführungen an – Einweg oder Mehrweg, mit positivem oder neutralem Spanwinkel und wahlweise ohne, mit feiner (SPL-F) oder mit mittlerer gelaserter Spanleitstufe (SPL-M)“, berichtet Peter Hedrich, Geschäftsführer von Kempf. Dadurch werden selbst bei langspanenden Materialien ein konstanter Spanbruch, hohe Standzeiten sowie hervorragende Bearbeitungsqualität erreicht. Die feine Laser-Spanleitstufe wird für die Feinstbearbeitung bei Spandicken < 0,05 mm und die mittlere Laser-Spanleitstufe bei Spandicken > 0,05 mm eingesetzt. Die PKD-Wendeplatten sind in der Qualität PKD 2 und mit scharfkantiger Schneidkante Typ F ab Werkslager lieferbar. Andere Qualitäten und Schneidkantenausführungen sind auf Anfrage zu beziehen. Die angebotene mittlere Körnung von PKD eignet sich nach Herstellerangaben zum Bearbeiten von Aluminiumlegierungen und hoch siliziumhaltigem Aluminium, Kupferlegierungen und faserverstärkten Kunststoffen.

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