Alle Artikel aus dem Bereich "Laserbearbeitung":

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Jan-Patrick Hermani, Michael Emonts, Christian Brecher
Fraunhofer IPT
Deutschland

Kurzpulslaserbearbeitung von monokristallinem CVD-Diamant

Kurzpulslaserbearbeitung von  monokristallinem CVD-Diamant
Diamantwerkstoffe werden wegen ihrer herausragenden Härte- und Verschleißeigenschaften häufig als Schneidstoff für Zerspanungswerkzeuge eingesetzt. Zur Bearbeitung von Diamantwerkstoffen werden seit dem 16. Jahrhundert Schleifverfahren angewandt und haben sich seitdem als Bearbeitungsverfahren für Diamanten etabliert. Aufgrund der hohen Härte von Diamantwerkstoffen können zur Schleifbearbeitung jedoch nur Schleifmittel verwendet werden, die ebenfalls mit Diamanten bestückt sind. Die artgleiche Schleifmittel-Werkstoff-Paarung führt zu hohem Werkzeugverschleiß, einer langen Bearbeitungsdauer und hieraus resultierenden hohen Bearbeitungskosten.
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Frank Zobel, Peter Dültgen, Christian Pelshenke, Helmut Brand, Richard Wloka, Christian Hennigs, Rabi Lahdo, André Springer, Stefan Kaierle, Michael Hustedt
Institut für Werkzeugforschung und Werkstoffe (IFW)
Deutschland

Laserbasiertes Kleben von diamant- bestückten Segmenten an Trennscheiben

Abbildungen: IFW Remscheid
Abbildungen: IFW Remscheid

Mit den heutigen Klebstoffen können Verbindungen mit hohen Festigkeiten hergestellt werden, die mit geschweißten oder gelöteten Fügeverbindungen vergleichbar sind. Geklebte Diamant-Schleifsegmente an Trennscheiben halten den Belastungen bei der Gesteinsbearbeitung von Marmor und Granit stand. Durch die Entwicklung einer laserbasierten Fertigungskette sind Erst- und Wiederbestückung geklebter Trennscheiben wärmearm und reproduzierbar möglich.

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Mapal
Deutschland

Lasersintern erweitert Fertigungsmöglichkeiten von Präzisionswerkzeugen

Lasersintern erweitert Fertigungsmöglichkeiten von Präzisionswerkzeugen
Die additive Fertigung bietet Herstellern von Präzisionswerkzeugen großes Potenzial hinsichtlich der konstruktiven Gestaltungsmöglichkeiten. Werkzeuggeometrien können innerhalb des Bauraums des Laserdruckers unbeeinträchtigt von den Beschränkungen konventioneller Fertigungsverfahren hergestellt werden. In nahezu allen Produktbereichen nutzt Mapal das Fertigungsverfahren für Neuentwicklungen und Optimierungen.
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Maximilian Warhanek, Josquin Pfaff
ETH Zürich Institut für Werkzeug-maschinen und Fertigung (IWF)
Schweiz

Positive Freiwinkel an Diamant Abrichtscheiben dank Ultrakurzpulslaser

Positive Freiwinkel an Diamant Abrichtscheiben dank Ultrakurzpulslaser

Abrichten ist ein kritischer Teil der Schleifprozesskette. Sowohl die Effizienz als auch die Ergebnisqualität von Schleifprozessen wird erheblich durch die Konditionierung des Werkzeugs beeinflusst [1]. Dabei stellt insbesondere der zunehmende Einsatz von superabrasiven Schleif- und Abrichtwerkzeugen aus Diamant und CBN eine Herausforderung für die Werkzeugkonditionierung dar. Aus diesem Grund werden vermehrt neue Methoden auf Basis von Elektroerosions- und Laserverfahren entwickelt und eingesetzt. In den vergangenen Jahren wurden im Bereich der Forschung diverse Laserprozesse in allen Bereichen des Abrichtens – Profilieren, Schärfen und Strukturieren – vorgestellt und vielversprechende Ergebnisse erzielt [1]. Große Fortschritte im Bereich der Industrietauglichkeit und Wirtschaftlichkeit von geeigneten Laserquellen haben zu ersten Schritten der industriellen Umsetzung dieser Prozesse geführt.

Dieser Artikel behandelt ein Lasertouchierverfahren welches neben der Herstellung der Makrogeometrie des Werkzeugs auch die Geometrie der Mikroschneidkanten am Abrasivkorn beeinflusst. In [2] werden die Vorteile dieses Vorgehens aufgezeigt. Obwohl die Form, Größe, Orientierung und Position der Körner stochastisch sind, gelingt die Herstellung eines positiven Freiwinkels auf einem Großteil der im Abrichtprozess aktiven Körner. Dieser Lasertouchierprozess wird an galvanisch einschichtig belegten Diamantabrichtstiften demonstriert. Der Einfluss von Freiwinkeln auf Diamantabrichtscheiben beim Konditionieren von Korundschleifwerkzeugen wird untersucht und unterschiedliche Einflussgrößen beleuchtet.

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Laserpluss AG
Deutschland

Potenziale der Lasertechnologie ausschöpfen

Potenziale der  Lasertechnologie ausschöpfen

Präzision im Fertigungsprozess von Diamantwerkzeugen und ein effizienter Betriebsablauf bis zur Finish-Bearbeitung? Laserpluss produziert maßgeschneiderte Laserbearbeitungsanlagen, die bei der Produktion von hochpräzisen Werkzeugen mit Diamantschneiden aus PKD, cBN, CVD und MKD im Einsatz sind.

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Dr. Claus Dold
Ewag AG
Schweiz

Think Laser! Technologie mit starkem Wachstumspotenzial

Think Laser! Technologie mit starkem Wachstumspotenzial
Ewag ist Synonym für innovative Fertigungslösungen in der Werkzeugherstellung und seit nun mehr als 35 Jahren mit der Formgebung von Diamantschneiden international im Markt tätig. Bereits in den achtziger Jahren bewies Ewag Pioniergeist mit der Kombination von Erodieren und Kraft geregeltem Oszillationsschleifen von PKD-Schneidstoffen in einer Aufspannung.
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Deutschland

Was kann der Laser und was noch nicht?

Was kann der Laser und was noch nicht?

Ausblick auf die Lasys 2016 in Stuttgart

Auf der Lasys, internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung, werden neueste Lasertechnologien und -anwendungen für Besucher greifbar. Im Fachforum „Lasers in Action“ erfahren Anwender aus der Industrie an allen drei Messetagen, wie sich Lasertechnologie und Markt entwickeln. Damit erhalten Sie wichtiges Know-how, um Qualität, Wirtschaftlichkeit und Produktivität in der Fertigung zu erhöhen.

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Sauer GmbH Lasertec
Deutschland

„Grüne“ Alternative zu konventionellen Bearbeitungsverfahren

„Grüne“ Alternative  zu konventionellen Bearbeitungsverfahren

Wo konventionelle, mechanische Bearbeitungsverfahren wie das Schleifen und Erodieren durch den Einsatz hoher Prozesskräfte sowie durch negative thermische Reaktionen in Diamantschneidstoffen bereits heute an ihre Grenzen stoßen – da kann die Lasertechnologie ihre Stärken ausspielen.