Thema: Schleifkörper aus Carbon, respektive Schleifscheiben mit einem kohlefaserverstärkten Grundkörper in der Produktion zum Einsatz

Geht es um optimale Oberflächen und höchste Präzision, führt kein Weg am Schleifprozess vorbei. Neben den Grundkörpern aus Stahl hat sich eine neue Entwicklung in den letzten Jahren abgezeichnet: Mehr und mehr kommen Schleifkörper aus Carbon, respektive Schleifscheiben mit einem kohlefaserverstärkten Grundkörper in der Produktion zum Einsatz.

Handelt es sich dabei um einen Trend, der sich langfristig durchsetzen wird?

Ist die Wirtschaftlichkeit trotz des höheren Preises dennoch gegeben?

Thema: Einführung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen

Die Zielsetzungen des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität der Bundesregierung sehen vor, dass bis 2020 eine Million Elektroautos das Straßenbild der Bundesrepublik prägen sollen. Die Einführung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen verändert nicht nur das Angebot am Markt, sondern hat auch Auswirkungen auf die Produktionsstrukturen der Automobilhersteller und -zulieferer.

Inwieweit sind Sie heute als Werkzeughersteller schon davon tangiert? Wie reagieren Sie auf den Trend „Elektromobilität“ in Ihrem Unternehmen? Glauben Sie, dass sich das Elektroauto langfristig am Markt durchsetzen wird?

Thema: Steht hinter dem Brexit nur ein "schlimmes Szenario", oder gibt es auch Möglichkeiten und Chancen der Gestaltung, die in der Vergangenheit eher nicht bestanden?

Nachgefragt! mit Joachim Kalsorf, AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, Jochen Kress, Mapal, Wilfried Schäfer, VDW und Wilfried Saxler , Fachverbandes Deutsche Präzisions-Werkzeugschleifer e.V. (FDPW)

Nach Ansicht der Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) habe der Brexit die ökonomische, politische und institutionelle Unsicherheit erhöht. Die genauen Auswirkungen seinen aber derzeit noch schwer zu quantifizieren.

Thema: Steht die deutsche Wirtschaft tatsächlich vor einem nie dagewesenen Fachkräftemangel?

Nachgefragt! mit Mirko Merlo – Walter AG

Immer wieder keimt in der Öff entlichkeit und den Medien die bange Frage auf, ob die deutsche Wirtschaft tatsächlich in naher Zukunft vor einem nie dagewesenen Fachkräftemangel steht. Experten vermuten, dass derartige Verallgemeinerungen wenig bringen, dennoch gäbe es gerade in der Metall- und Elektroindustrie und in vielen technischen Berufen durchaus Grund zur Sorge.

Wie schätzen Sie die derzeitige Situation ein? Welche Maßnahmen ergreifen Sie heute schon in Ihrem Unternehmen, um weiterhin von gut ausgebildetem, spezialisiertem und erfahrenem Personal zu profi tieren?

Thema: Neue Märkte und der schnelle Wandel setzen Unternehmen kontinuierlich einem starken Innovationsdruck aus.

Nachgefragt! mit Christopf Bönsch – Komet Group, Goekmen Sanuk – Gühring und Hans-Jürgen Pelzers – Mitsubishi Electric

Neue Märkte und der schnelle Wandel setzen Unternehmen kontinuierlich einem starken Innovationsdruck aus. Nur Unternehmen, die es schaffen, immer wieder mit passenden Innovationen auf die Bedürfnisse nicht nur zu reagieren, sondern sogar neue Produkte zu kreieren, werden auch zukünftig erfolgreich sein.

  • Können Sie diese Aussage unterstreichen?
  • Sehen Sie es auch als notwendig an, immer wieder zu investieren und innovativ zu sein?
  • Gibt es Innovationen, über die Sie gerne berichten möchten?

Thema: Wie sehen Sie diese Entwicklung? Welche Argumente sprechen heute und zukünftig für den Einsatz von PKD-Schneidstoffen?

Nachgefragt! mit Diamond Tooling Systems, Mössner GmbH, Paul Horn GmbH

Dem ultraharten relativ neuen Schneidstoff „CVD-Dickschicht Diamant“ schreibt man höhere Härte und auch höheren Verschleißwiderstand gegenüber PKD zu. Außerdem hat der bisher meistverwendete Schneidstoff PKD hat im Gegensatz zum CVD-D-Diamant deutliche Nachteile aufgrund seiner Lücken zwischen den Einzelkörnern und der erforderlichen thermisch sensiblen metallischen Bindephase.Die Vorteile von CVD-D Diamant liegen klar auf der Hand. Trotzdem ist der PKD-Schneidstoff in vielen Unternehmen noch nicht wegzudenken.

  • Wie sehen Sie diese Entwicklung?
  • Welche Argumente sprechen heute und zukünftig für den Einsatz von PKD-Schneidstoffen?
  • Inwieweit wird CVD-D Diamant den PKD Schneidstoff langfristig in der Industrie ablösen?

Thema: Wie nutzt diese Entwicklung dem Anwender der Werkzeuge? Welche neuen Möglichkeiten in der Diamant-Werkzeugoptimierung werden durch den Einsatz von Lasern erst jetzt möglich?

Nachgefragt! mit Sauer, Laserpluss AG, Vollmer, ACSYS und EWAG

Der neuen Lasertechnologie wird nachgesagt, dass gelaserte Schneidkanten eine wesentlich schärfere Schneidkante gegenüber der herkömmlichen Schleiftechnologie liefern. Außerdem verursacht die Laserbearbeitung auch keinen Schleifdruck, der möglicherweise eine Gefügezerstörung im Mikrobereich der Schneidkante verursacht. Die meisten Hersteller fertigen heute die Schneidkante bei PKD/CVD-Diamant bestückten Werkzeugen nach wie vor durch Schleifen nach dem Drahterodieren (bei PKD).

  • Wie nutzt diese Entwicklung dem Anwender der Werkzeuge?
  • Welche neuen Möglichkeiten in der Diamant-Werkzeugoptimierung werden durch den Einsatz von Lasern erst jetzt möglich?

Thema: Hat sich das Siegel überlebt? Ist „Made in Germany“ nach wie vor das Gütesiegel par excellence? Oder gibt es momentan andere wichtige Aspekte, die über das Gütesiegel hinausgehen?

Nachgefragt! mit Krebs & Riedel, Tigra GmbH, Laser Pluss

Die Kunden der deutschen Werkzeughersteller schätzen die Auszeichnung „Made in Germany" und weltweit steht dieses Label nach wie vor für deutsche Ingenieurskunst, beste Fertigungsqualität und höchste Ansprüche (Saarbrücker Zeitung vom 27.8.2013). In Zeiten der Globalisierung steckt in manchen Produkten aus bundesrepublikanischer Schmiede beispielsweise mehr „China und Indien“ drin, mehr Globalisierung als „Deutschland“. Selbst die ehemals größten Diamant- und cBN- Rohstoffhersteller lassen z.B. PKD in China polieren oder kaufen dort Synthesen ein, weil sie dem Preisdruck der chinesischen Anbieter von fertigen Werkzeugen Paroli bieten müssen.

  • Wie beurteilt es der Werkzeuganwender, wenn viele Produkte von vermeintlich „deutschen“ (Werkzeug-) Herstellern nur noch durchgehandelt werden?
  • Hat sich das Siegel überlebt? Ist „Made in Germany“ nach wie vor das Gütesiegel par excellence?
  • Oder gibt es momentan andere wichtige Aspekte, die über das Gütesiegel hinausgehen?