Formnext-Messe gut in Form

Franfurt/Main// Der internationale Werkzeug- und Formenbau zeigte auf der formnext 2015 die Potentiale, die sich durch den Einsatz Additiver Fertigung ergeben. Die internationale Messe für Additive Technologien und Werkzeug- und Formenbau präsentierte unter anderem die neuesten Erkenntnisse für eine noch schnellere Produktentwicklung und -herstellung. Im Bereich Werkzeug- und Formenbau werden unter anderem aktuellste Trends wie die schnellere und flexiblere Produktion von Formeinsätzen, der Einsatz neuer Materialien und die Verwendung verschiedener Additiver Fertigungstechniken präsentiert. „Besucher der Formnext erhalten Lösungen und Wege für die aktuellen und künftigen Herausforderungen in der Produktentwicklung, die immer mehr Schnelligkeit und Flexibilität bei gleichzeitig hoher Qualität verlangen“, so Sascha Wenzler, Bereichsleiter formnext beim Messeveranstalter Mesago Messe Frankfurt. Die Messe hatte rund 210 Aussteller (Stand Oktober 2015).

Im Bereich des Werkzeug- und Formenbaus zeichnet sich zudem hohe Internationalität aus, berichtet der Veranstalter. Dies zeige sich auch bei den spezialisierten Werkzeug- und Formenbau- Unternehmen wie Käfer Werkzeugbau, Lamy Werkzeugbau (Deutschland), Ecoparts (Schweiz), E-Mould Plastic Technology (China), Hispamoldes (Spanien), Intertech Machinery (Taiwan), oder Uratani Shoji (Japan). Zudem präsentierte die formnext die Sonderschau Audi-Werkzeugbau und gab darin einzigartige Einblicke in die Produktentwicklung der Automobilindustrie.

Aufgrund der immer kürzer werdenden Entwicklungszeiten der OEMs und gleichzeitig höherer Produktvielfalt wird der Werkzeugbau laut Dieter Käfer, Geschäftsführer Käfer Werkzeugbau, „seine Durchlaufzeit für Werkzeuge stetig reduzieren müssen.“ Auch die Produktivität müsse ständig verbessert werden, was eine „flexible Standardisierung auf Kunden- sowie Produktgruppenebene einschließt.“