Joint Venture für additive Verfahren

HAMBURG/ZÜRICH // Fokus auf Innovation: Im Mai unterzeichnete die Körber-Tochter United Grinding Group gemeinsam mit der universitätsnahen Inspire AG einen Kooperationsvertrag für ein Joint Venture, das auf additive Fertigungsverfahren spezialisiert sein wird. Dazu zählen sowohl unterschiedliche laserbasierte Verfahren als auch 3D-Druck. Das Joint Venture, das von beiden Partnern gemeinschaftlich geführt wird, entwickelt ein zukunftsweisendes Produktionsverfahren weiter und profitiere dabei von aktuellen Forschungsergebnissen, heißt es. An der Inspire AG ist die ETH Zürich maßgeblich beteiligt.

Die Inspire AG bringt Teile seines eigenständigen Kompetenzzentrums inspire IRPD (Inspire Institute for Rapid Product Development) in das Joint Venture ein. Für die Fertigung von Kleinserien bekommt das Inspire IRPD mit United Grinding einen Partner, um Produktionsabläufe weiterzuentwickeln und zu professionalisieren. „Als weltweit führender Anbieter in der Hartfeinbearbeitung sind wir mit unserer Erfahrung in der standardisierten Produktion sowie der kompetenten Kundenansprache ein idealer Partner für Inspire IRPD“, berichtet Stephan Nell, CEO der United Grinding Group AG. „Wir freuen uns, gemeinsam mit einem Institut mit hervorragenden technologischen Kompetenzen unsere Aktivitäten in diesem wichtigen Zukunftsfeld weiter ausbauen zu können“, bestätigt der Vorstandsvorsitzende des Körber-Konzerns, Richard Bauer. „Additive Fertigungsverfahren sind für uns als innovativem Technologiekonzern strategisch von hoher Relevanz.“