Liebherr rechnet im Verzahnungsbereich mit Zuwächsen

Kempten // Kinder bringen Liebherr natürlich mit den großen Baukränen in Verbindung, viele Erwachsene auch. Nicht so bekannt sind die weiteren Geschäftsfelder Liebherr Mining sowie die Verzahnungsbearbeitung. In letzterem Umfeld ist das Allgäuer Unternehmen, das weltweit agiert, allerdings auch Systemanbieter und Supplier der Präzisionsbearbeitungs-Branche.

Die Firmengruppe Liebherr wird in diesem Geschäftsjahr voraussichtlich einen Gesamtumsatz in Höhe von 8.866 Mio. € erwirtschaften, heißt es aus der Firmenzentrale. Im Vergleich zum Umsatz des Jahres 2013 sei das ein leichter Rückgang um etwa 98 Mio. €. Im Bereich Baumaschinen und Mining rechnet Liebherr mit einem Umsatz von 5.374 Mio. €, was einem Rückgang von 256 Mio. € entspricht. Dies sei vor allem auf die weltweit geschwächte Gewinnungsindustrie zurückzuführen. Zum Bereich Baumaschinen und Mining zählen die Sparten Erdbewegung, Fahrzeugkrane, Turmdrehkrane, Beton- technik und Mining.

Für die Sparten außerhalb dieses Bereiches sei insgesamt ein Zuwachs zu erwarten. Zum Jahresende wird der Umsatz dort bei voraussichtlich 3.492 Mio. € liegen. Das entspricht einem Plus von 158 Mio. €. Dieser Bereich umfasst die Sparten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Werkzeugmaschinen und Automationssysteme sowie Hausgeräte und sonstige Erzeugnisse und Leistungen, wozu auch Komponenten der Antriebs- und Steuerungstechnik zählen.

Im laufenden Geschäftsjahr hat die Firmengruppe erneut stark in Produktion, Vertrieb und Service investiert – insgesamt lag die Investitionssumme bei 820 Mio. €, heißt es im Jahresbericht. Das Unternehmen hat aktuell rund 41.000 Mitarbeiter.