Neher Dia hat die jüngsten Botschafter der Welt

Neher Dia hat die jüngsten Botschafter der Welt

OSTRACH-EINHART: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Eine Weisheit der Neuzeit, die wohl nicht für Neher Dia gilt. Der Präzisionswerkzeug-Hersteller aus dem Kreis Sigmaringen setzt auf eigenen Nachwuchs und neue Medien, um qualifizierte Jugendliche für die Ausbildung und das Unternehmen zu begeistern. „Viele Jugendliche verlassen die Schule ohne Berufswunsch“, weiß Inhaber und Geschäftsführer Gerd Neher.

Die vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg geförderte landesweite Initiative „Ausbildungsbotschafter“ soll diesem Trend entgegen wirken, indem Auszubildende selbst in allgemein bildenden Schulen für eine Ausbildung werben. „Da sind wir dabei!“, das war für Firmeninhaber Gerd Neher klar, denn schließlich seien gut ausgebildete, engagierte Mitarbeiter eine entscheidendende Investition in die unternehmerische Zukunft und diese Investition ermögliche langfristig solides, nachhaltiges Wachstum. Und so stehen mit Sarah Wetzel und Dominic Irmler die beiden ersten Ausbildungsbotschafter aus dem Hause Neher bereits in den Startlöchern. Sie werden ab jetzt bei der IHK Bodensee-Oberschwaben auf die Schuleinsätze vorbereitet. Danach sollen sie den Schülerinnen und Schülern direkte und authentische Einblicke in ihre Ausbildungsberufe bei Neher Dia ermöglichen.

Arbeiten macht Spaß

Sarah Wetzel freut sich schon auf „die tolle Erfahrung, anderen jungen Menschen einen Einblick zu verschaffen, wie es in meinem Beruf als Zerspanungsmechanikerin abläuft, weil mir dieser sehr viel Spaß macht“. Viel Spaß an seinem Ausbildungsberuf hat auch Dominic Irmler und sieht in diesem darüber hinaus „ein großes Zukunftspotenzial“. Das möchte er an die Schüler gerne weitergeben. Wer vor oder nach dem Unterricht mehr über Neher Dia erfahren will, der kann sich gleich mal in die neue facebook-Seite von Neher klicken. „Wir müssen den jungen Menschen dort begegnen, wo sie sich aufhalten – das ist vorrangig die Schule, dazu gehören aber selbstverständlich auch die neuen Medien“, erklärt Michael Enzenross, zuständig für die Unternehmenskommunikation bei Neher.

Foto: Michael Enzenross