Zwanzig Jahre Design und Spitzentechnologie Made im „Ländle“

Tübingen //Beim Open House im April hat Walter erstmals seine neue Heli-tronic Diamond Evolution präsentiert. Die neueste Kreation ist zeitgleich auch in China auf der CIMT-Messe vorgestellt worden.

300 Kunden aus ganz Europa aber auch aus Asien und den USA waren im „Ländle“ vor Ort und informierten sich über die neuesten Entwicklungen der Spezialisten rund um die Werkzeugbearbeitung der beiden Firmen Walter und Ewag. Neben der Präsentation der Werkzeug-Erodier-und Schleifmaschine Helitronic Diamond Evolution haben die Tübinger auch das zwanzigjährige Jubiläum des Erfolgsmodells Helitronic Power gefeiert. Diese Werkzeugschleifmaschine, designed in Tübingen, revolutionierte nach Herstellerangaben vor 20 Jahren die Welt des Werkzeugschleifens komplett. Und heutige Kunden dieses Modells erhalten eine Maschine auf dem Stand der neuesten Technik, denn stetige Weiterentwicklungen der Maschinen und des Maschinen-Portfolios sind ein wesentlicher Bestandteil weltweiten Erfolgs, wissen die Walter-Ingenieure. Zudem referierte vor dem Fachpublikum beim Open House auch Professor Dr.-Ing. Gerhard Kehl von der Hochschule Esslingen - University of Applied Science. Er legte in seinem Vortrag „Einsatz der Finite-Elemente-Methode und der experimentellen Frequenzgangmessung zur Erhöhung der Genauigkeit und Produktivität“, basierend auf seiner langjährigen Kooperation mit der Walter Maschinenbau GmbH und anhand Praxis orientierter Beispiele insbesondere den Fokus darauf, wie die Kombination von firmenexterner Forschung und firmeninterner Entwicklung zu einer ausgereiften, hochmodernen Werkzeugschleifmaschine führt.

Die Walter Maschinenbau GmbH agiert weltweit mit ca. 600 Mitarbeitern sowie zusätzlich weiteren 150 Mitarbeitern der Schwesterfirma Ewag AG aus der Schweiz als System- und Lösungsanbieter für die Werkzeugbearbeitung. Beide Unternehmen gehören über die United Grinding Group zum Körber-Konzern aus Hamburg, mit einem Jahresumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro, mehr als 11.000 Mitarbeitern, einer Eigenkapitalquote von mehr als 67% und einer Umsatzrendite von mehr als 10%.