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«Haut-de-gamme»-Marken setzen auf Diametal

Dass Diametal auch Werkzeuge und Zubehör fernab der Automobil- und Flugzeugindustrie baut ist unserer Leserschaft nicht hinlänglich bekannt. Seit einem halben Jahrhundert nun fertigt Diametal Uhrenschalen aus Hartmetall und Keramik für anspruchsvolle Kunden. Die große Erfahrung auf der Firmen-Entwicklungsseite lässt auch Know-how-Transfers in andere Bereichen zu und stellt für die Firma selbst eine Herausforderung wie Bereicherung dar.

 

Ob Baselworld oder Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf: Wo sich die Top-Marken der Uhrenbranche ein Stelldichein geben, sind auch die Diametal Produkte mit von der Partie. Die Firma aus Biel (Schweiz) hat sich darauf spezialisiert, kleine Serien von Uhrenschalen zu produzieren, welche die hohen Qualitätsanforderungen einer überaus anspruchsvollen Kundschaft erfüllen – jene der «Haut-degamme »-Marken. Die Diametal AG wurde 1936 gegründet und ist weltweit Spezialistin für Präzisionsschleifwerkzeuge sowie Hartstoffwerkzeuge und -anwendungen. Seit den 70er-Jahren bietet das Familienunternehmen Uhrenschalen aus Hartmetall an. Die ersten wurden aus Wolframcarbid gefertigt, 1972 kamen solche aus Titancarbid dazu, die sehr leicht sind und nicht oxidieren. Uhrenschalen aus Titanoxid stellt Diametall bis heute her, in jüngster Zeit geht der Trend aber vermehrt hin zur Keramik. Die Firma hat aber auch grosse Erfahrung in der Fertigung von Rhabillages wie Lunettes, Coiffes oder Tubes. Eine weitere Spezialität sind Gravuren oder das Aufbrennen des Logos mit Laser.

 

Sorgfalt und Präzision

Bei der Herstellung von Uhrenschalen für das oberste Preissegment geht Diametal kaum Kompromisse ein. Jede einzelne Schale wird mit Sorgfalt und Präzision gefertigt. Dabei wird das Rohmaterial mit eigens hergestellten Werkzeugen bearbeitet. Die Uhrenschalen können mit verschiedenen Methoden beschichtet oder behandelt werden, wodurch das Endprodukt die gewünschte matte oder glänzende Oberfläche erhält. Die Farbe ihrerseits wird hauptsächlich durch die Wahl des Rohmaterials – zum Beispiel Zirkonoxid oder Aluminiumoxid – bestimmt. Diametal kann dank der guten Zusammenarbeit mit Zulieferanten verschiedenste Materialien anbieten. Damit können auch aussergewöhnliche Farbwünsche der Kunden erfüllt werden. Das Experimentieren mit völlig neuen Formen und Farben ist eine Herausforderung, der sich Diametal immer wieder neu stellt. Diese Bereitschaft zur ständigen Innovation ist eine Voraussetzung für das Entstehen von exklusiven Produkten, die als Neuheiten im Markt Beachtung finden.

 

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